Wie bringt man sich in einen guten Zustand

Die einfachste Art, sich in einen guten Zustand zu bringen ist – sich an etwas zu erinnern, was einem in der Vergangenheit richtig viel Spaß gemacht hat oder richtig gut getan hat. Was das genau war, ob das ein wichtiges oder unwichtiges Erlebnis war, ist dabei total egal. Hauptsache man war wirklich gut drauf.

In ein solches Erlebnis, steigert man sich nun mit all seinen Sinnen so richtig hinein, d.h. man erlebt in Gedanken alles noch einmal. Man schaut, was gab es da alles zu sehen, welche Farben, Formen, Besonderheiten waren zu sehen und man malt sich das Bild nochmal komplett aus, so wie das damals war. Was gab es da alles zu hören, welche Geräusche gab es, von woher kamen die, wie laut waren die und auch hier, kört man sich das alles nochmal ganz genau an. Bei manchen Erlebnissen kann man sogar etwas riechen oder schmecken und auch den Geschmack und den Geruch vergegenwärtigt man sich nochmal, riecht und schmeckt nochmal nach.

Einen Anker setzen

Wenn man das Gefühl hat, mehr geht nicht, genauso toll habe ich mich damals gefühlt, mehr und weiter kann ich das nicht mehr steigern, kann man zusätzlich noch einen Anker setzen, indem man sich z.B. mit einem Finger an einer gut zugänglichen Stelle berührt, z.B. drückt man mit dem Zeigefinger der einen Hand einen Fingerknöchel der anderen Hand.

Den Anker für Wohlgefühl testen

Um den Anker zu testen, denkt man nun an etwas ganz anderes, z.B. was man morgens im Radio gehört hat oder gestern im Fernsehen gesehen hat oder welche Kleidung man aktuell trägt.

Anschließend drückt man mit dem gleichen Druck und an der gleichen Ankerstelle wie vorhin.Wenn man alles richtig gemacht hat, kommt man automatisch in das Erlebnis hinein, das man so schön fand.